Was ist ein Bonsai?

Das japanische Wort bedeutet:
BON - Tablett oder Schale
SAI - Baum
Also Baum auf ein Tablett oder in eine Schale gepflanzt.

Ein Bonsai hat die Proportionen eines richtigen Baumes. Seine Größe überschreitet selten 70 cm. Dadurch wirken diese Miniaturen so faszinierend für den Betrachter.

Gleichzeitig bezeichnet Bonsai die Jahrhunderte alte Methode, Sträucher und Bäume in Gefäßen zu kultivieren. Die Kunst des Bonsai wird bei uns immer beliebter als Freizeitbeschäftigung, denn wir erleben vor allem in Städten eine starke Reduzierung des Wohnraumes.In diese nüchterne Sachlichkeit der Umgebung der Bonsai, der nur wenig Platz beansprucht, ein Stück lebendige Natur.
Wer sich dieses Stück Natur allerdings in die Wohnung holen möchte, der muß sich auf die sogenannten Zimmer-Bonsai beschränken!
Denn deren heimatliches Klima entspricht am ehesten unserem Wohnklima. Die regelmäßige Beschäftigung mit der Bonsai-Kultur bietet die Möglichkeit, inmitten der Alltagshektik einen Bereich der Ruhe und Stille zu finden, die uns immer wieder neue Kräfte schöpfen läßt.
Wenn sie etwas Geschick mit Pflanzen und täglich ein paar freie Minuten haben, werden die folgenden Hinweise Ihnen helfen, damit auch für Sie die Bonsai-Kultur zu einer idealen Freizeitgestaltung werden kann.

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Mein Service:

Die Beratung bei der Auswahl und der Pflege Ihres Bonsai wird bei mir groß geschrieben.
Tipps zum Gießen, Schneiden und Drahten bekommen Sie bei dem Kauf und danach in meinem Fachgeschäft. Auch Hilfe beim Umtopfen der bei mir gekauften Bonsai ist selbstverständlich.

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Standort
Ihr Bonsai stammt ursprünglich aus den Subtropen, die einen kühlen Winter mit Temperaturen um +5°C bis 10°C aufweisen. Daher sollten Sie Ihren subtropischen Bonsai ebenso eine Winterruhe ermöglichen. Am besten stehen sie in dieser Zeit in kühlen, hellen Räumen bei Temperaturen zwischen +5°C bis 15°C (Schlafzimmer, Flur, Wintergarten etc.)
Im Sommer wie im Winter bevorzugen Zimmer-Bonsai helle Fenster mit Morgen- oder Abendsonne.
Sobald und solange die Temperaturen nachts über +10°C liegen, können alle Zimmer-Bonsai ins Freie.

Gießen
Ein Bonsai darf nie völlig austrocknen, weil sonst die feinen Wurzeln absterben würden. Die Erde sollte also zu jeder Jahreszeit ständig leicht feucht sein, aber nicht ständig naß. Wenn sie doch einmal trocken geworden ist, stellen Sie den Bonsai bis zum Schalenrand ins Wasser, damit die Erde sich wieder richtig vollsaugen kann. Ansonsten gießen Sie mit Regenwasser oder abgestandenem Leitungswasser solange, bis das Wasser durch die Abzugslöcher am Schalenboden wieder austritt.
Zum Gießen eignet sich eine Ballbrause/Gießball hervorragend.

Düngen
Während der Wachstumsperiode vom Frühjahr bis zum Herbst, bedarf der Bonsai regelmäßige Nahrungszufuhr. Düngen Sie 14-tägig mit flüssigem Bonsaidünger. Ausgenommen davon sind frisch umgetopfte Pflanzen und Blühende Sorten.
Im Winter, wenn die Tage kürzer sind, stellen die meisten subtropischen Bonsai ihr Wachstum regelrecht ein. Daher ist ihr Nährstoffbedarf reduziert. Düngen Sie solange nur noch alle 4 bis 6 Wochen.

Schneiden
Um die typischen Wuchsformen eines alten Baumes zu erreichen, müssen Äste, Zweige und Triebe immer wieder zurückgeschnitten werden. Die Häufigkeit des schneidens richtet sich nach dem Wachstum der jeweiligen Art. Manche Bonsai werden nur einmal im Frühjahr, andere während der gesamten Wachstumszeit bis in den Herbst hinein geschnitten, weil sie immer wieder austreiben.
Als Faustregel läßt man 1 bis 6 Blätter oder Blattpaare stehen und schneidet nur das, was darüber hinaus wächst zurück.

Drahten
Eine weitere Methode, um auf die Gestalt eines Bonsai einzuwirken, ist das drahten. Der Stamm, die Äste und Zweige, die geformt werden sollen, werden spiralförmig mit Kupfereloxiertem Aluminiumdraht umwickelt. Man wickelt den Draht straff, aber nicht zu fest in geleichmäßigen Windungen von unten nach oben und bringt dann die Äste und Zweige in die gewünschte Richtung.
• Diese Korrekturhilfe muß wieder entfernt werden, bevor sie einwächst.

Umtopfen
Ein Bonsai sollte je nach Art und Alter nach zwei bis drei Jahren umgetopft werden. Das Verpflanzen ist nötig, wenn die Schale durchwurzelt oder die Erde ausgelaugt ist.
Ein richtiger Zeitpunkt zum Umtopfen ist das frühe Frühjahr.
Verwenden Sie eine durchlässige, strukturstabile Erde. Sie sollte neben Torf und Sand auch Granitsplitter, Bimskies, gemahlenen Ton und Lehmgranulat enthalten.

Passende Werkzeuge, Dünger und Erden bekommen Sie in meinem Ladengeschäft.

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